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Hinds: ¡Hola Chicas!

Die Euphorie vor dem Sturm

Das Quartett erobert mit LoFi-Rock die Herzen und Festivalbühnen im Sturm. Mit „Leave Me Alone“ soll es 2016 noch wilder abgehen für die vier Spanierinnen.

Hört in unserem Player bei Hinds rein und schreibt uns einen Kommentar was ihr über Hinds denkt.

Um einen Eindruck zu bekommen, wie Hinds ticken, sollte man sich das Video zur ihrem Song „San Diego“ anschauen. Hier sieht man vier Mädchen mit viel Liebe zur Musik. Egal, ob sie selbst im Publikum tanzen und ihr Zelt auf dem Festival aufbauen oder selbst im Backstage rumhängen und auf der Bühne stehen. Was besonders auffällt, ist dass sie beim allem richtig viel Spaß zu scheinen haben.

Frühe Bewunderer

Die Harmonie zwischen den Vieren spiegelt sich auch in ihrer Musik wieder. Hinds stehen auf Bands wie Ty Segall, MacDemarco oder Black Lips und das hinterlässt in ihrem Sound deutliche Spuren. Indie-Rock mit einem deutlichen Hang zum Lo-Fi und Garage-Charm ist das, was seit der Gründung der Band 2011 bereits viele namhafte Bewunderer wie den NME und The Guardian auf den Plan gerufen hat.

Dabei verliefen die ersten Jahre eher schleppend. Nachdem Carlotta Cosials und Ana García Perrote die Band unter dem Namen Deers gegründet hatten, veröffentlichten sie erst 2013 ihre ersten Songs. Schnell wurden besagte Medien auf sie aufmerksam, aber auch Musiker wie Bobby Gillespie und Patrick Carney drückten ihre Bewunderung aus.

Künstlerbild Hinds credit Chad Kamenshine

Hinds auf artistxite – Fotocredit Chad Kamenshine

Aus Hirschen wurden Hirschkühe

Schon ein Jahr später stießen Ade Martín am Bass und Amber Grimbergen am Schlagzeug hinzu und komplettierten das Quartett, das seinen Namen wenig später von Deers in Hinds ändern musste. Grund war ein Streit mit einer gleichnamigen Band. So wurden aus den Hirschen kurzerhand Hirschkühe.

Auch in neuer Besetzung lief es für die spanische Band blendend. Ihr Album „Demo“ wurde von Mom + Pop Music neu aufgelegt und auch auf der Bühne ging es richtig los. Neben Support-Shows für The Vaccines, Black Lips und The Libertines spielten Hinds auch eigene Konzerte, was ihnen weitere Bewunderer wie das Paste Magazine und Pitchfork einbrachte.

Das Debüt nach dem Durchbruchjahr

Das Jahr 2015 markierte für den Vierer dann den weltweiten Durchbruch mit Shows von den USA bis Australien und Auftritten beim „Benicàssim“ und „South by Southwest“. Und das alles, bevor sie überhaupt ein Album vorzuweisen hatten. Das holen sie nun nach und läuten 2016 mit ihrem Debüt „Leave Me Alone“ ein. Es wird spannend sein, zu sehen, in welche Höhen die Spanierinnen damit noch aufsteigen werden.

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