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Was 2016 passieren könnte

Noel, Trap & andere Aufreger

Neues Jahr, neue Entwicklungen. Einige sehnen wir herbei, andere fürchten wir. Unser Autor ist wunderbar unschlüssig, was das Musikjahr 2016 bringen könnte.

Mit Rückblicken auf das Musikjahr 2015 wollen wir uns nicht lang aufhalten. Dre hat endlich wieder ein Album herausgebracht und die Libertines sind wieder die wildeste Gang der Stadt. Kendrick schwingt sich zum besten Rapper seiner Generation auf und Adele steckt sie am Ende alle in die Tasche. Wir wollen hier einen kurzen Blick auf das werfen, was das neue Jahr uns bringen könnte.

Frank Ocean, komm zurück!

Künstlerbild Frank Ocean credit Rovi

Frank Ocean auf artistxite – Fotocredit Rovi

Das Wichtigste zuallererst: Frank Ocean, bring doch bitte endlich dein neues Album raus! Verdammt noch mal. Natürlich hat Dre sich auch viel Zeit gelassen, aber du bist auch nicht Dre. Kaum ein Album wird so herbeigesehnt, wie der Nachfolger des fantastischen „Channel Orange“. Wir dürsten!

Stoppt den Trap-Wahn, bevor es zu spät ist. Oder ist es das schon? Scheiß Musik wird nicht besser, wenn man sie noch einmal durch den Trap-Wolf dreht. Im Gegenteil, sie wird noch unerträglicher. Auch Casper nimmt sich mit den Gloomy Boyz jetzt dem Trap an. Kommt dann vielleicht doch noch etwas Schönes bei der Sache raus oder wird sich der gute Cas wenig später selbst an den Kopf fassen?

Oasis-Comeback: Himmel oder Hölle?

Künstlerbild Oasis credit Danny Clinch

Oasis auf artistxite – Fotocredit Danny Clinch

Eine Frage, die mich in Stücke reißt: Wollen Oasis es doch noch mal versuchen? Noel äußerte sich zuletzt sehr widersprüchlich, bezeichnete die letzten Monate mit der Band als die Hölle und sinnierte dennoch öffentlich, ob die Trennung nicht ein großer Fehler gewesen sei. Doch selbst wenn sie sich noch einmal zusammenrotten, kann man das als Fan wirklich wollen? Traum und Albtraum liegen manchmal sehr nah beieinander.

Die Grenze zwischen Kunst und Kommerz

Und eines habe ich noch auf dem Herzen, denn kürzlich habe ich in einem Artikel der Vice gelesen, 2015 sei das Jahr, in dem Mainstream angeblich cool geworden sei. Das mag auf die Definition von cool ankommen. Wer Musik wirklich liebt, wird darauf wenig geben. Wo wertvolle Kunst aufhört und seelenloser Kommerz beginnt, muss auch weiterhin eine deutliche Grenze gezogen werden. Damit auch 2016 ein Musikjahr wird, auf das wir am Ende mit Freude zurückblicken können.

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