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Troye Sivan: Der australische Wunderknabe

Die Stimme seiner Generation

Taylor Swift weiß, wie guter Pop geht: Kein Wunder, dass sie den australischen Jungstar Troye Sivan wärmstens empfiehlt.

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Taylor Swift hat schlanke 66,5 Millionen Follower auf Twitter. Das verleiht der Erfolgssängerin eine Menge Macht, und ihren Tweets eine gewaltige Wirkung. Wie das so ist, diese Wirkung am eigenen Leib zu erfahren, davon kann Troye Sivan seine Geschichte erzählen – denn Swift adelte Sivans EP „Wild“ mit den Worten „atemberaubend und überwältigend“. Als Reaktion auf diesen virtuellen Ritterschlag musste der 20-Jährige erst einmal tief durchatmen: „Da habe ich sorgfältig mein Handy auf den Boden gelegt und bin einen Schritt zurückgegangen, um Luft zu holen“, erinnert sich der junge Australier. „Es war wirklich so dramatisch.“

Sänger und Schauspieler

Schon in der Vergangenheit bewies Swift häufiger ein gutes Näschen, was Talente und vielversprechenden Pop-Nachwuchs angeht. Und auch in diesem Fall dürfte der Weltstar richtig liegen: In seiner Heimat Australien ging „Wild“ auf 1 der Album-Charts, in den USA auf Platz 5 der Billboard-Top-200. Darüber hinaus ist der Jungstar auch auf anderem Terrain ein Erfolgsgarant: sein Youtube-Kanal zählt über 3,7 Millionen Abonnenten, außerdem spielte er den Wolverine im Blockbuster „X-Men Origins: Wolverine“.

Tour in 27 Minuten ausverkauft

Kein Wunder, dass die weltweite Vorfreude auf sein erstes „volles“ Album groß ist: Nach anderthalb Jahren Tüftelei erscheint „Blue Neighbourhood“ und erzählt den überschwänglichen, elektronisch verspielten Pop des Tausendsassas weiter. Die Single „Talk Me Down“ hat jedenfalls als Appetizer gereicht, um die Nordamerika-Tour zum Album binnen 27 Minuten auszuverkaufen. Wo soll die Karriere eines Jungen hinführen, der schon als 19-Jähriger vom Time-Magazin zu den „25 einflussreichsten Teenagern“ gezählt und in den letzten Monaten mehrfach als „nächste Stimme seiner Generation“ gepriesen wurde – wohlgemerkt vor dem Erscheinen des Debütalbums?

Turmhohe Erwartungen

Schon „Blue Neighbourhood“ wird darüber Aufschluss geben, ob Sivan diese Erwartungen einlösen kann. Muss er aber eigentlich auch nicht, weil sie übertrieben sind – und das Wichtigste der Spaß an der Sache ist. Findet Sivan zumindest selbst: „Zum Glück liebe ich die Dinge, die ich mache, darum fühlt es sich nie wie Arbeit an.“ Wohl dem 20-Jährigen, der das von sich behaupten kann. Mit der Einstellung wird wahrscheinlich auch das Debüt zünden …

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