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Marcus Marr & Chet Faker: Die Dancefloorflüsterer

Die Twitter-Bekanntschaft

Marcus Marr und Chet Faker können sich stundenlang über nerdigen Musikkram austauschen – und zwischendurch produzieren sie groovigen Electro-/-House-Pop.

Hört in unserem Player bei Swans rein und schreibt uns nach dem Lesen einen Kommentar was ihr zu Swans sagt.

„Manchmal braucht es nicht viele Worte“, so eine beliebte Redewendung. Benutzt wird sie immer dann, wenn es zwischenmenschlich besonders gut funktioniert, man auf einer Wellenlänge liegt und sich auch ohne großes Palaver versteht. Alles Dinge, die auf Chet Faker und Marcus Marr zutreffen. Darüber hinaus gibt es allerdings einen sehr konkreten Grund, warum die beiden, als sie sich kennenlernten, nicht viele Worte benutzt haben. Der da wäre: Sie hatten nur jeweils 140 Zeichen pro Antwort zur Verfügung. Klingelt’s?

Die erste gemeinsame EP

Richtig, der allererste Austausch der beiden fand auf Twitter statt, als Faker einen Song des DJ, Produzenten und Multiinstrumentalisten auf der Seite des Mikroblogging-Dienstes postete. „Damals habe ich ihn angeschrieben, mich bedankt und daraus entstand dann ein Gespräch – lauter nerdiger Kram über Aufnahmeprozesse“, so Marr. Seitdem haben sich die beiden nicht mehr aus den Augen verloren. Mehr noch: Mit „Work“ erscheint nun sogar die erste gemeinsame EP der beiden Dancefloorflüsterer.

Soul-Crooner und Acid-House

Auf der einen der Australier mit Hipsterbart, der auf seinem Debütalbum „Built On Glass“ (2014) die Rolle als vorwärtsgewandter Soul-Crooner perfekt ausfüllte und in seiner Heimat mit Preisen überhäuft wurde. Auf der anderen: Marcus Marr. Seine Leidenschaft für Musik kultivierte der in London geborene Soundtüftler mit den Acid-House-Platten seines Bruders.

Über die Beine in die Blutbahn

Auf „Work“ vereinen sie nun das beste aus beiden Welten und schicken sich an, die Dancefloors selbiger zu erobern. „Work“ ist Electro-/House-Pop der groovigsten Sorte und geht direkt über die Beine in die Blutbahn. Ausnahme: der gut siebenminütige Track „Killing Jar“, bei dem die zwei deutlich das Tempo rausnehmen und eher über die emotionale Schiene kommen. Steht ihnen aber auch ganz ausgezeichnet zu Gesicht.

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