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MS MR: Auf das Timing kommt es an

Die Rückkehr der Festival-Lieblinge

Im Jahr 2013 waren MS MR der ganz heiße Festivalhype. Nun legen sie mit dem zweiten Album „How Does It Feel“ nach und schlagen erneut kräftig zu.

Wenn der Frühling in voller Blüte steht und die ersten knalligen Sonnentage die Sehnsucht nach Festivals wecken, schlägt ihre Zeit. Man kann sogar die Uhr danach stellen. Jedes Jahr kommen eine Hand voll Bands aus den Startlöchern, die man sich in jedem Timetable für den Sommer unbedingt rot einkringeln muss. Vor zwei Jahren waren das MS MR, die mit „Secondhand Rapture“ unzählige Herzen und Festivalbühnen im Sturm eroberten. Danach wurde es leider still um die New Yorker.

Kickt wie vorletztes Jahr

Don’t believe the hype, schreien die, die all zu oft vom nächstbesten Indie-Darling sitzen gelassen wurden. Doch MS MR waren nur mal eben Luft schnappen, statt sich mit mittelmäßigen Follow-ups totzulaufen. Passend zur neuen Festivalsaison stecken sie mit ihrem zweiten Werk „How Does It Feel“ den Kopf durch die Tür. Und der Electro-Pop mit dem satten Wave-Huf kickt noch genau so gut wie im vorletzten Jahr.

Electro-Pop aus New York

Wenige Worte wurden bisher darüber verloren, wer MS MR denn überhaupt sind. Sie machen auch keine große Welle um ihre Personen. Das Electro-Pop-Duo stammt aus New York und besteht aus den zwei Musikern Lizzy Plapinger und Max Hershenow, MS und MR eben. Beide schlossen 2010 ihr Studium am künstlerisch geprägten Vassar College im Staat New York ab. Musikalisch weisen sie mit ihren manchmal verträumten und dann wieder sehr eindringlichen Songs eine Nähe zu Bands wie Florence & The Machine oder Polica auf. Vorreiter, mit denen sie sich durchaus messen können.

Die Lorbeeren für „Secondhand Rapture“ heimsten sie auf der ganzen Welt ein. In ihrer amerikanischen Heimat, dem geschmackssicheren Australien und auch dem Vereinigten Königreich, dem Sängerin Lizzy Plapinger ursprünglich entstammt. Selbst in Deutschland und der Schweiz schafften sie gleich mit dem ersten Anlauf den Sprung in die Charts. Nun soll „How Does It Feel“ genauso einschlagen, wie der Vorgänger. Das Timing ist jedenfalls wieder einmal perfekt.

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