Two Gallants [c] Burditt/Schiek

Interview: Two Gallants

Hinter dem Namen Two Gallants verbergen sich die langjährigen Freunde und ehemaligen Straßenmusiker Adam Stephens und Tyson Vogel. Spätestens seit ihrem weltweiten Durchbruch 2006 auf dem Kult-Label Saddle Creek wird das Duo mit Lob überschüttet und ist bekannt für seine furiosen, energiegeladenen Live-Shows. Die Motivation hinter ihren Texten haben Two Gallants im Interview mit ByteFM verraten.

Der Titel eures neuen Albums „We Are Undone“ hört sich sehr dramatisch an und auch der Sound sowie die Texte erwecken den Eindruck, dass es seit dem Beginn eurer Karriere eine härtere Entwicklung gegeben hat.

Ich denke, unsere Musik hat sich schon immer mit eher schweren Lasten und düsteren Themen beschäftigt. Dazu befinden wir uns gerade in schweren Zeiten, sodass man oftmals nicht weiß, was abgeht oder wo etwas hinführen soll. Insofern ist es schwierig für uns, nicht darüber zu schreiben.

Also ist mit den harten Zeiten nicht eure persönliche Lage, sondern ein allgemeiner Zustand wie zum Beispiel in bestimmten Regionen der USA, eurer Heimatstadt San Francisco oder eine globale Situation gemeint?

In den meisten Fällen meinen wir damit in der Tat weniger etwas Persönliches als vielmehr etwas Generelles oder Universelles, was globale Zusammenhänge, das Handeln der Menschheit und auch Probleme betrifft, wie wir zum Beispiel mit unserer Umwelt umgehen. Im Speziellen lässt sich dies aber durchaus auch auf die lokale Ebene, zum Beispiel in San Francisco, wo wir beide herkommen, herunterbrechen.

Glaubt ihr, diese Themen durch die Reflexion dessen beeinflussen zu können oder was ist euer Anliegen dahinter? Warum sprecht ihr über diese Themen?

Weil sie wichtig sind! ‚Die Welt zu verändern‘ sollte nicht die Hauptmotivation sein, einen Song zu schreiben. Natürlich ist es einfacher, die Realität zu ignorieren, aber da es uns betrifft, ist es zwangsläufig von Bedeutung. Die in den Songs behandelten Themen behandeln echte Probleme im Leben aller.

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