Texas [c] Rovi

Texas: Besonderes Best-of-Album zum Jubiläum

Texas aus Glasgow feiern ihr 25-jähriges Bestehen.

Und wie ginge das im Popmusikgeschäft wohl besser, als mit einem Album, das die größten Hits der Laufbahn enthält. „Texas 25“ bietet neben Altbekanntem aber auch neues Material. Mit über 30 Millionen verkauften Alben, mehrfach mit Platin ausgezeichnet, ist die Band um Sängerin Sharleen Spiteri eine der erfolgreichsten schottischen Popbands.

Altes und Neues im Best-of Format

Strenggenommen liegt das 25-jährige Jubiläum der Schotten schon zwei Jahre zurück und wurde nach mehrjähriger Bandpause gebührend durch das Erscheinen eines neuen Albums in Form von „The Conversation“ gefeiert. Doch mit „Texas 25“ geht die Band das Format des Best-of mal etwas anders an: neben vier brandneuen Songs wurden einige ihrer größten Erfolge extra neu aufgenommen und bearbeitet. Für diese modernisierten Versionen sorgte das New Yorker Produzententeam Truth & Soul, welches schon der Musik von Adele und Amy Winehouse den letzten Schliff verpasste. Während die Aufnahmen bei Truth & Soul in Queens stattfanden, wurden die Songs auf „Texas 25“ in Dan Auerbachs (The Black Keys) Studio in Nashville, Tennessee, abgemischt.

Texas haben sich im Verlauf ihrer Karriere immer ihre Integrität bewahrt.

Unter den neuen Songs sticht besonders „Start A Family“ hervor, eine sehnsuchtsvolle Ballade, welche die Band deutlich gereift präsentiert. Auch das etwas affektiert klingende „Supafly“ erweist sich als gnadenloser Ohrwurm. Durch drei Singles wird Texas‚ erfolgreichstes Album, „White On Blonde“ (1997), vertreten: „Say What You Want“, „Halo“ und „Black Eyed Boy“ in einer mitreißenden Version. Fehlen darf in einer solchen Sammlung natürlich auch nicht die Debütsingle, ihr umgehender Top-Ten-Erfolg „I Don’t Want A Lover“ vom 1988 erschienenen ersten Album „Southside“. Ihr vielleicht bekanntester Song, „Summer Son“ von „The Hush“ (1999) mit dem markanten Glockenklang des Keyboards, der im Jahr seines Erscheinens aus dem Radio nicht mehr wegzudenken war, wird hier etwas dezenter neu in Szene gesetzt. Auch der vom letzten Album stammende Titelsong, eigentlich gerade mal zwei Jahre alt, weiß in der neuen Version zu begeistern.

Kurz stand das eigene Bestehen auf dem Spiel

Nachdem Sharleen Spiteri zwei Soloalben veröffentlichte und einen Gastauftritt bei Rammstein absolvierte, während die Band eine Auszeit einlegte, machte vor allem ein Ereignis fraglich, ob die Band überhaupt wieder zusammenfinden würde: Gitarrist Ally McErlaine erlitt 2009 ein Aneurysma. Doch nach seiner Genesung kam die Band wieder zusammen und veröffentlichte „The Conversation“. Texas haben sich im Verlauf ihrer Karriere immer ihre Integrität bewahrt. Daher stammte auch die Entscheidung, nach ihrer Pause bei einem Label wie PIAS zu veröffentlichen, wo die Musik den Betreibern etwas bedeutet, anstatt bei einem Major neben den großen Stars nur unter ferner liefen zu erscheinen. Und das ist gut so, denn mit „Texas 25“ erweisen sich Texas auch nach 25 Jahren noch als eine der seelenvollsten Popbands im Business.

Hier findet ihr das Album auf artistxite.de

TEXAS 25 - Texas (c) 7 Digital

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