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Die wichtigsten Musikpreise und Music Awards der Welt

Wir stellen euch die wichtigsten Musikpreise und Music Awards der Welt vor.

Sportler streben nach Rekorden und Trophäen, Musiker nach Hits und Awards. Denn nichts krönt das eigene Werk so sehr, wie eine verdiente Auszeichnung.

Über mangelnde Aufmerksamkeit kann sich Sam Smith seit seinem Auftauchen auf der Musikbühne wirklich nicht beklagen, doch exakt seit dem 8. Februar 2015 zählt er offiziell zu den derzeit größten und wichtigsten Musikern dieses Planeten. Gleich vier Grammys konnte sich der Newcomer an jenem Abend sichern, ein Ritterschlag und zugleich die Garantie, dass dieser Tage die Verkaufszahlen seines Albums „In The Lonely Hour“ noch einmal gewaltig zulegen werden.

Grammy Awards

Die „Grammophon Awards“, kurz Grammys, sind ohne Zweifel der wichtigste Musikpreis der Welt. Seit 1959 wird der Award für das beste Album des Jahres, den besten Song des Jahres, den besten Newcomer des Jahres und zahlreiche weitere Kategorien vergeben. Doch es wird nicht nur Popmusik in den Fokus gerückt, der Rekordgewinner mit 31 Auszeichnungen ist der Dirigent Georg Solti. Mehr zu den Grammy Awards findet ihr auf der offziellen Seite.

Brit Awards

Das europäische Äquivalent zum US-Preis wird natürlich im Mutterland der Popmusik vergeben: Seit 1977 ehrt das Vereinigte Königreich seine erfolgreichsten Künstler mit den „Brit Awards“. Rekordgewinner ist Robbie Williams, der bei den „Brits“ bereits 17 Trophäen einsacken durfte, zwölf als Solokünstler und fünf mit seiner ehemaligen Band Take That. Damit distanziert Williams die Konkurrenz um Längen, die bestenfalls nicht mal die Hälfte seiner Zahl an Auszeichnungen vorzuweisen hat. Mehr zu den Brit Awards findet ihr auf der offziellen Seite und dem Newsbereich im Shop. Ganz aktuell haben wir ein Brit Awards Special für euch erstellt. Hier könnt ihr in alle Alben der Nominierten reinhören und diese natürlich auch gleich als Download kaufen.

World Music Award

Die World Music Awards werden jährlich, seit 1989, verliehen. Mit dem Award werden Musiker aus unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet, die die höchsten Plattenverkäufe – weltweit betrachtet – aufweisen können. Der Award wird von Albert von Monaco gesponsert und wurde 1989 erstmals in Monaco ausgetragen. In den folgenden Jahren zog die Preisverleihung in die USA um. Weitere Informationen und Details zu den Preisträgern findet ihr u.a. bei Wikipedia und auf der offziellen Seite der World Music Awards.

MTV Music Awards

Mitte der 80er stieg auch der Fernsehsender MTV in das Award-Geschäft mit ein und vergibt seit 1984 die „MTV Music Awards“. Madonna ist die absolute Spitzenreiterin und konnte bisher stolze 20 Mal einen „Moonman“, wie die Trophäe genannt wird, mit nach Hause nehmen. Zehn Jahre nach der Gründung wurde auch hier ein europäisches Pendant eingeführt, allerdings kümmerte sich MTV selbst darum. Seit 1994 werden jährlich die „European Music Awards“ vergeben. Hier liegt Eminem mit 14 Awards vorn, gefolgt von den Teenie-Hype-Acts Justin Bieber und One Direction. Mehr zu den MTV Music Awards findet ihr auf der offziellen Seite.

Mit 100 vergebenen ECHOs pro Verleihung steckt der deutsche Preis sogar den Grammy in die Tasche

Mercury Prize

Ein weiterer Preis, der zwar in der Größe nicht mit den vorher genannten konkurrieren kann, aber in seiner Bedeutung ebenfalls schwer wiegt, ist der „Mercury Prize“, der in Konkurrenz zu den „Brit Awards“ gegründet wurde. Viele Musiker sehen ihn als den bedeutungsvollsten aller Preise an. PJ Harvey ist die einzige Künstlerin, die den Preis bei zwei verschiedenen Verleihungen gewinnen konnte.

ECHO

Nicht zu unterschätzen ist auch der deutsche Musikpreis „ECHO“, schließlich bildet Deutschland den größten Musikmarkt Europas. Seit 1992 wird der Award vergeben. Mit 100 vergebenen ECHOs pro Verleihung steckt der deutsche Preis dabei sogar den Grammy in die Tasche. Mehr zum Mercury Prize findet ihr auf der offziellen Seite.

Billboard Award und Co.

Neben diesen großen und bekannten Preisen gibt es noch zahlreiche weitere Veranstaltungen wie etwa den „Billboard Award„. Seit dem Jahr 2000 ist der Grammy expandiert und hat mit dem „Latin Grammy Award“ eine Veranstaltung nur für lateinamerikanische Künstler geschaffen. Bedeutende nationale Musikpreise findet man weltweit, wie etwa in Kanada die „Juno Awards“ oder die „Victoires de la Musique“ in Frankreich. Auch Medien verleihen Musikpreise und zeichnen damit favorisierte Künstler aus. So zum Beispiel das britische Musikmagazin NME, das die „NME Awards“ verleiht. Kein klassischer Award mit großer Zeremonie, aber doch das Karrieresprungbrett überhaupt ist der „BBC Sound of„, der an die hoffnungsvollsten neuen Talente vergeben wird.

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