Dan Bodan (c) PIAS

Dan Bodan: Digitaler Romantiker – artistxite Newcomer

Der in Berlin lebende Kanadier Dan Bodan zelebriert einen elektronischen Soundtrack der Stadt, der einer zarten Liebeserklärung ans Leben gleicht. Nachzuhören auf seinem Debütalbum „Soft“, das am 24. Oktober auf DFA erscheint.

Dan Bodan wurde in der Einöde Kanadas geboren und wuchs im Schmelztiegel Montreal auf. Als er nach Berlin kam, war es um ihn geschehen. Die durchfeierten Nächte, dieser weite Himmel über der Stadt. Dan Bodan musste das in Worte fassen, noch besser: in Songs. Dafür nimmt er sich, was er braucht: Jazz, Vocal Pop, Electronica, Laptop-Spielereien. Daraus gewinnt er: elektronische Liebeslieder. Zu denen singt er nicht, sondern schmachtet sehnsüchtig. Wie mit Zuckerguss überzogen räkelt sich seine Stimme zwischen den Tönen, ist eine Aufforderung zum Engtanz mit dem Leben.

Bryan Ferry wird immer wieder genannt, wenn man sich dem Gesamtpaket Bodan nähert.

Dan Bodan erzählt in seinen Stücken Geschichten. Geschichten vom Leben, seinem Leben. Und auch wenn er in diversen Kontexten schon als DJ und Produzent in Erscheinung getreten ist, mit „Soft“ gibt er jetzt sein offizielles Debüt, um als Dan Bodan den Zauber zu entfalten. Alexis Taylor von Hot Chip ist übrigens großer Fan und hat auch schon eine Version des Bodan-Tracks „Under A Cancer Sky“ aufgenommen.

Dan Bodan (c) PIAS

Dan Bodan (c) PIAS

Der Berliner Kanadier selber nennt James Blake, Antony and the Johnsons, Björk, Prince und Bruce Springsteen (!) als seine Einflüsse. Seine Coolness, sein geschmeidiger Crooning-Stil erinnern viele Beobachter aber eher an jemand anderen aus dem Thronsaal der Eleganz: Bryan Ferry wird immer wieder genannt, wenn man sich dem Gesamtpaket Bodan nähert. Das am 24. Oktober erscheinende Debütalbum wird er am passendsten Ort seiner aktuellen Heimat Berlin live vorstellen: Am 1. November in der Kantine des Berghain.

Hör doch mal rein!

Dan Bodan – Künstlerseite – artistxite.de